Chronologische Darstellung unserer Vereinsgeschichte
Mit Goethe im Garten:
Wenn auch nicht anzunehmen ist, dass jeder Gärtner „seinen“ Goethe im Garten hat, ist doch der Garten für viele ein Ort, an dem er sich selbst verwirklichen kann und sein persönliches Glück findet.
Vor 1919 gab es im Stadt- und Landkreis Essens bereits 42 Vereine, am 12.Dezember 1919 wurde der „Gartenbauverband für den Stadt- und Landkreis Essen“ als Stadtverband gegründet.
Am 25.Oktober 1925 wurde der „Obst- & und Gartenbauverein Werden- Stadt“ in der damals noch selbstständigen Stadt Werden gegründet.
Dokument vom 26.10.1925 Dokument vom 28.10.1925 Dokument vom 9.11.1925 Dokument vom 1.08.1934
Übernahme von neuen Mitgliedern von der Ortsgruppe Werden-Land zum Obst-& Gartenbauverein  Werden-Stadt...
Dokument vom 9.11.1925
...und Anmeldung neuer Abonnenten für die „Rhein. Monatsschrift für Obst-, Garten- & Gemüsebau“ am 28. Oktober und 9. November 1925.
Dokument vom 7.11.1950 Dokument vom 9.05.1951 Dokument vom 1.04.1954 Dokument vom 25.10.1954 Dokument vom 16.11.1954 Dokument vom 12.01.1955
Anerkennung des Kleingärtnervereins Essen-Werden  als gemeinnütziges Unternehmen zur Förderung des Kleingartenwesens durch den Verbandspräsidenten des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in Essen mit Schreiben (Abschrift) vom 1.August 1934.
Weit und schön ist die Welt,  doch, o wie dank ich dem Himmel, daß ein Gärtchen, beschränkt, zierlich mein eigen gehört. Bringt mich wieder nach Hause! Was hat ein Gärtner zu reisen? Ehre bringt`s  ihm und Glück, wenn er sein Gärtchen versorgt.
Dokument vom 8.12.1954 Dokument vom 17.03.1937 Zeichnung vom 23.11.1962 Dokument vom 9.02.1954 Die restliche Chronik wird alsbald hier fortgesetzt.  Themen werden sein:  * Weiterer Verlauf der Vereinsentwicklung, * Der Verein feiert.
Am 17. März 1937 hatte der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Abteilung Schlacht- und Viehhöfe, dem Vorsitzenden Wildmann den Pferdestall auf dem Schlachthof in Werden unentgeltlich als Lagerraum für Torf und Saatgut überlassen. Dieser Vertrag wurde am 1.4.1948, 5 Monate vor der Währungsreform, durch den damaligen Vorsitzenden Potthof aufgekündigt. 
Dokument vom 25/27. Juni 1929
Auszug aus dem Pachtvertrag zwischen Hauptmann a.D. Wilhelm Bernsau zu Malkewitz und der Stadtgemeinde Werden. Ab 1. November 1929, auf unbestimmte Zeit.
Bis circa 1950 hatte der Gartenbauverein 508 Mitglieder und eine Fläche von 220.188qm, verteilt auf die Anlagen “Möllenberg”, “Dingerkusweg”, “ Huffmannstraße/Pastorsacker”, “Ruhrtalstraße/Döllken” und “Porthofsplatz”. Diese Gartenflächen sind nach 1950 alle bebaut worden. Im Bereich Werden-Stadt war bis ca. 1950 fast jeder Bürger, auch wenn er nur einige Quadratmeter Land am Haus hatte, Mitglied im Gartenbauverein Werden. Dies geschah, um in den Vorkriegs- bzw. Nachkriegszeiten überhaupt an Saatgut, Pflanzkartoffeln und Dünger zu kommen.
Gleich nach der Gründung wird Geld benötigt, um Saatgut und Dünger für die Mitglieder kaufen zu können.
Die ersten Anfragen für Gartenlauben treffen ein.
Dokument vom 5.04.1950 Dokument vom 24.07.1950 Dokument vom 31.03.1951 Dokument vom 31.12.1951
Lieferungen für die Anlage Umstraße: Obstbäume und Beerenbüsche, Tore, Zaun, Torschlösser und Schlüssel.
Dokument von ~1951
Hier wird 1951 die Abnahme der Gartenanlage Umstraße angekündigt. Man muss ja schließlich prüfen, wo die Fördermittel geblieben sind...
Jetzt sind wir schon im Februar 1954. Offensichtlich sind nicht alle Pflanzungen angegangen. Der Ausbau des Hauptweges  wird hier erstmals erwähnt.
Auch das gab es schon: Der Zaun der Anlage scheint nicht ganz dicht zu sein: Nachbars Hühner laufen (und scharren) auf den Parzellen.
Der Ausbau des Hauptweges scheint näher zu rücken.
Hier werden erstmals Zahlen genannt. Aber der Ausbau kann noch nicht begonnen werden. Die Pächterschaft wird warten müssen.
Plan der Gartenanlage Umstraße von 1954. 17 Gärten sind auch heute noch “unterm Spaten”.
Hier finden wir im Jahre 1955 erstmals eine Erwähnung auf die heutige Anlage “Pastor(r)atsberg”: Hoher Wasserverlust ist zu beklagen.